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19. Juli 2021: Mit Sicherheit für mehr Sicherheit und Sauberkeit in Garbsen

Der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Garbsen widmet Claudio Provenzano als Bürgermeisterkandidat der SPD besondere Aufmerksamkeit. Deshalb konnte er auch den Niedersächsischen Innminister Boris Pistorius gemeinsam mit dem Parteivorsitzenden Rüdiger Kauroff MdL in der gut besuchten Aula der Osterbergschule begrüßen. Neben Pistorius sowie den Einladenden nahmen auf dem Podium die Leiterin der Polizeiinspektion Garbsen, Frau Ilka Kreye, und Vertreterinnen und Vertreter des Projekt X sowie der Nachtwanderer Garbsen Platz.
Boris Pistorius Claudio Provenzano und Rüdiger Kauroff Foto: SPD Garbsen

In einem ersten Statement ging der Innenminister auf die Diskrepanz zwischen einerseits gefühlter Sicherheit und den Ergebnissen der aktuellen Kriminalstatistik ein. Auch für ihn sei durchaus nachvollziehbar, wenn sich Menschen abends in dunklen Ecken unwohl fühlen. Hier sei es Aufgabe gerade von Politik und Verwaltung vor Ort, solche Situationen aktiv anzugehen, Beleuchtung und soziale Kontrolle zu organisieren. Die Kriminalitätsstatistik in Niedersachsen zeigt nicht nur Corona bedingt immer weiter rückläufige Zahlen. So gingen die Straftaten auch 2020 erneut weiter zurück. Dies bestätigte auch Frau Kreye für die Situation in Garbsen.

Wichtig sei dafür aber, Verschmutzungen und Zerstörungen immer wieder sofort anzugehen, da bekannt sei, dass einer eingeworfenen und nicht reparierten Fensterscheibe schnell weitere folgen.

Die gefühlte Sicherheit zu erhöhen braucht aber auch die präventive Arbeit in der Stadt. Hier berichteten die Vertreter vom Projekt X über ihre seit 2014 in Auf der Horst und Berenbostel durchgängige Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Diesen bei ihrer Lebensführung zu unterstützen hat viel Beziehung entstehen lassen und inzwischen auch einige früher „Auffälliger“ in geordnete Arbeit gebracht. Einen ähnlichen Ansatz verfolgen die Ehrenamtlichen der Nachtwanderer. Basierend auf einer Idee aus Schweden stellen diese sich der Aufgabe, Jugendliche an den Wochenenden sicher nach Hause zu bringen. Sie bieten ihre Unterstützung den Jugendlichen an, sind aber keinesfalls als verlängerter Arm von Sicherheitsbehörden. Gern würden die Nachwanderer weitere Unterstützerinnen und Unterstützer für ihre ehrenamtliche Arbeit gewinnen.

Abschließend ging Claudio Provenzano auch auf die zunehmenden Verschmutzungen in Garbsen ein. Nicht nur an den Wertstoffsammelplätzen ist dies ein Thema, sondern auch an den Garbsener Seen, wenn z.B. nach einem Grillen am Wochenende nicht anfallender Müll ordnungsgemäß mitgenommen oder entsorgt wird. Hier ist für ihn der Ansatz, mit Ordnungskräften hier sehr viel stärker Präsenz zu zeigen und die Verschmutzer so in ihrem unsolidarischen Verhalten zu beeinflussen. Für ihn gilt auch hier, dass man ins Gespräch und den persönlichen Austausch gehen muss, um Besserung zu erreichen. Das verbessert auch gleichzeitig die gefühlte Sicherheit. Deshalb wird er sich auch bei seinen Hausbesuchen im Rahmen seiner Kampagne als Bürgermeisterkandidat diesem Thema besonders widmen.

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