Besuch beim Mädchen- und Frauenzentrum Garbsen
Gemeinsam mit der niedersächsischen Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann und unserem Bürgermeister und SPD-Kandidaten Claudio Provenzano haben wir als SPD Garbsen das Mädchen- und Frauenzentrum Garbsen besucht. Ebenfalls dabei waren unser Landtagsabgeordneter Rüdiger Kauroff sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der SPD Garbsen.
Im Mittelpunkt stand der Austausch mit den Mitarbeiterinnen des Vereins über ihre wichtige Arbeit für Frauen und Mädchen in Gewalt- und Krisensituationen.
Garbsen hat in den vergangenen Jahren bereits wichtige Schritte unternommen, um die Unterstützung für Frauen und Mädchen zu stärken. Ein positives Beispiel ist der zusätzliche Standort der AWO-Frauenberatung in Berenbostel. Damit gibt es in Garbsen weitere niedrigschwellige Anlaufstellen für Frauen und Mädchen, die Beratung, Schutz und Unterstützung benötigen.
Auch die aktuelle Kriminalstatistik zeigt ein vorsichtig positives Signal: Die Fälle häuslicher Gewalt sind zuletzt zurückgegangen. Gleichzeitig bleibt klar: Jeder Fall ist einer zu viel, und es gibt weiterhin viel zu tun.
Im Gespräch wurde deutlich, welche Hürden Frauen überwinden müssen, wenn sie sich aus einer Gewaltspirale lösen wollen – etwa bei Aussagen gegenüber der Polizei, bei gerichtlichen Anträgen oder auf dem Weg in ein sicheres und selbstbestimmtes Leben.
Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann hat auf Landesebene bereits wichtige Impulse gesetzt, um Betroffene besser zu schützen – unter anderem durch das Modellprojekt zur psychosozialen Prozessbegleitung in Gewaltschutzverfahren sowie Initiativen für einen stärkeren strafrechtlichen Schutz von Frauen und Mädchen.
Auch bezahlbarer Wohnraum bleibt in diesem Zusammenhang ein zentrales Thema. Für Frauen, die sich aus einer Gewaltspirale lösen möchten, ist eine sichere und bezahlbare Wohnung oft eine wichtige Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Garbsen ist hier auf einem guten Weg: Über 1.400 neue Wohnungen sind in Planung, ein erheblicher Teil davon im bezahlbaren Segment. Dennoch bleibt es eine wichtige Aufgabe, weiterhin konsequent mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Mädchen und Frauen müssen wissen, dass sie nicht allein sind, wenn sie sich aus einer Gewaltspirale lösen möchten. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass der Staat und seine verschiedenen Akteure für sie da sind.
Für Claudio Provenzano und die SPD Garbsen ist klar: Wir werden dieses Thema weiter in den Fokus unserer politischen Arbeit stellen. Claudio Provenzano steht hierzu auch im Austausch mit dem Mädchen- und Frauenzentrum Garbsen.
Für die SPD Garbsen gilt insgesamt: Wir wollen Betroffene besser schützen, bestehende Hürden abbauen und die wichtige Arbeit der Frauen- und Mädchenberatungsstellen nachhaltig stärken.