Jugend-Disco zum 1. Mai abgesagt – Baurechtliche Hürden waren zu hoch

 

Die geplante Party am 30. April, bei der vor allem Jugendliche in den Mai feiern wollten, muss nun leider aus baurechtlichen Gründen abgesagt werden. Dies teilte die Juso AG Garbsen am Freitag mit, nachdem sie in den letzten Wochen noch das Gespräch mit der Stadtverwaltung und dem Veranstalter GMI-Event gesucht hatte.

„Die Argumente der Verwaltung waren zwar nachvollziehbar, doch kamen die Auflagen der Stadt sehr überraschend für uns. Die sich daraus ableitende Begrenzung der Teilnehmerzahl ließen für den Veranstalter keine rentable Kostenkalkulation zu", so der Juso Vorsitzende Thilo Lossie. Trotz der unerwarteten Absage nehmen die Jusos auch positives Feedback aus der Aktion mit. „Wir wurden bereits häufig auf die Party angesprochen und die ersten Ticketanfragen gab es auch. Außerdem hat uns der Veranstalter berichtet, dass bereits mehrere DJs bei ihm angefragt haben, ob sie bei der Feier auflegen könnten“, berichtet Lossie weiter. Die Juso AG zieht daraus den Schluss, dass die Nachfrage nach solchen Veranstaltungen oder einer dauerhaften Disco in Garbsen vorhanden ist.

Die Jungsozialisten wollen weiterhin dafür sorgen, dass die Projekte Disco und bezahlbarer Partyraum, für die sich die Jusos im Kommunalwahlkampf engagierten, nicht einschlafen. „Über die SPD-Ratsfraktion werden wir demnächst Anfragen an die Verwaltung stellen, wie man die Kriterien für eine solche Großveranstaltung transparenter gestalten kann. Außerdem würde es uns interessieren, an welchen Orten Jugendliche überhaupt mit mehr als 200 Personen feiern können“, wirft der stellvertretende Vorsitzende Julian Cremer ein. „Zudem müssen wir den Bürgermeister wohl an seine eigenen Wahlversprechen erinnern“, gibt der Juso Pressesprecher Eike Siemers zu bedenken. Und weiter: „Bei seiner Wahl 2014 hat er versprochen, sich für eine Disco einzusetzen. Noch in der letzten Woche hat er dies in einem Interview mit Schülern wiederholt. Es bleibt zu fragen, ob das nur Lippenbekenntnisse sind oder er sich mit seiner Verwaltung tatsächlich für die Interessen der Jugendlichen in Garbsen einsetzen will.“

 
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