SPD will Stadtwerke beim Atomausstieg unterstützen

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"Es liegt nicht an den Stadtwerken Garbsen, dass es mit dem Ausstieg aus dem Atomstrom nicht schneller geht," lautete das Fazit vom Garbsener SPD-Chef Rüdiger Kauroff am Ende des Gesprächs der SPD-Fraktion mit dem Geschäftsführer Siegbert Hahnefeld und Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Roggenkamp.
Beide hatten die wichtigsten Möglichkeiten aufgezeigt und z.B. betont, dass der angebotene Naturstrom preisliche so gesenkt wurde, dass er kaum noch teurer sei als normaler. Aber leider hätten sich erst 1% der Stromkunden dafür entschieden.

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Der verstärkte Einsatz von Blockheizkraftwerken zur gleichzeitigen Wärme- und Stromerzeugung, sei bisher auf SPD-Antrag erst mit der Osterbergschule zwischen Stadt und Stadtwerken geregelt. Über das BHKW für das Schulzentrum und Hallenbad am Planetenring werde noch verhandelt. Insgesamt könnten hier 10% Atomstrom ersetzt werden.

Die Ausweitung der Windkraftanlagen erfordere leider eine Änderung des Raumordnungsplanes durch die Region und könne erst 2014 als Stadt- und Bürgerwindpark realisiert werden und ebenfalls bis zu 10% Atomstrom einsparen.

Auch beim Energiesparen und Dämmmaßnahmen liege ein hohes Sparpotential von 20%. Hier wäre bald mit ersten Maßnahmen und Anreizen durch das Klimabündnis zwischen Stadtwerken und Stadt zu rechnen.

Hahnefeld dankte der SPD-Fraktion für ihr Interesse und ihre Anträge und bat um verstärkte politische Unterstützung im Rat und gegenüber der Stadt zur Beschleunigung des CO2- und Atomstromausstieges. Dies sicherten die SPD-Vertreter gerne zu und dankten für das Gespräch.

Dieter Roggenkamp
 

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