SPD Garbsen setzt die Arbeit mit Beratungen zum SuedLink und der Stadtentwicklung fort

 

In zwei Sitzungen ihrer Fraktionsarbeitsgruppen hat sich die SPD-Fraktion mit aktuellen Themen der Politik in Garbsen befasst. Am 25.02. war ein Schwerpunkt der Diskussionen der überraschende Umschwung beim SuedLink, für den Tennet nun plötzlich die Trassenvariante durch Garbsen meint favorisieren zu müssen. Die SPD begrüßt, dass sofort alle aktiven Kräfte aus Bürgerinitiativen, der Politik und der Verwaltung zusammengekommen sind, um das weitere Vorgehen zu beraten.

Für die SPD-Vertreter steht die Energiewende auch bei einer Trassenführung nicht in Frage. Unklar ist jedoch, welche Argumente Tennet nun plötzlich zu diesem Umschwung veranlasste. Das wird man jedoch erst prüfen können, wenn der Vorschlag bei der Bun­desnetzagentur zur endgültigen Prüfung und Entscheidung vorliegt. Bis dahin müssen nochmals alle Argumente gegen die Trassenführung durch Garbsen geprüft und ggf. er­gänzt werden. „Klar ist, dass die Aus­wirkungen für die Bürgerinnen und Bürger durch diese Energieleitung minimiert werden müssen, nicht nur in Garbsen. Allerdings liegt un­ser Fokus zuerst auf Garbsen!“, so der Fraktionsvorsitzende Karsten Vogel. „Warum muss die Leitung durch den dicht besiedelten Raum Hannover führen?“, fragt er weiter.

Weiterhin wurde auch über das Vorgehen beim Erschließen neuer Gewerbegebiete dis­kutiert. „In Anbetracht der aktuellen Belastungen in der Planungsabteilung für Aufgaben des Wohnungsbaus muss man sich fragen, ob hier nicht externe Unterstützung einzuho­len ist.“, so der baupolitische Sprecher Martin Fochler.

Beim öffentlichen Nahverkehr will man das Thema aufgreifen, sich mit Bedarfsverkehren auseinanderzusetzen. Lässt sich die Situation in Garbsen und seinen Ortsteilen durch Modelle wie EcoBus, MOIA, Stadtbussystemen oder ähnliches verbessern. Das wollen die Ortsratsfraktionen der SPD in ihren Bereichen sich vornehmen.

Bereits in der Vorwoche hat die SPD sich auch ausführlich mit dem neuen Stadtmarke­tingkonzept beschäftigt. Nach einer Einführung durch Verwaltungsvertreter in die beab­sichtigten Schritte, besonders das Kulturmarketing, wurden angeregt Ideen ausgetauscht. Dabei ist der Begriff Kulturmarketing in einem sehr weiten Sinne gemeint, der sich viel­leicht mit der Kultur des gesellschaftlichen Umganges in Garbsen beschreiben lässt.

Nicht nur Marketing zu Kulturveranstaltungen und -örtlichkeiten, sondern auch die Wahr­neh­mung Garbsens für Garbsener und Externe zu bestimmen, lautet die Aufgabe.

Zum Kulturkonzept muss es aber auch gehören, die aktiven Kulturschaffenden und Eh­renamtlichen einzubeziehen. So verweist Eva Hartmann beispielhaft auf die großen Po­tentiale der aktiven Heimatvereine in Garbsen.

„Den Prozess werden wir weiter aktiv begleiten!“, so Karsten Vogel.

 

 


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