Gegen Hass und Gewalt in Garbsen

 

Die im Rat der Stadt Garbsen vertretenen Fraktionen und der Bürgermeister erklären gemeinsam:

Die Anschläge gegen zwei türkische Geschäfte in Garbsen erschüttern uns sehr. Die betroffenen Menschen haben dabei noch Glück gehabt, dass keine Personenschäden zu beklagen sind.

Es ist für uns kaum fassbar, dass ein Krieg im Nahen Osten offensichtlich auch zu Anschlägen in unserer Stadt geführt hat.



Wir bekennen eindeutig: Wir wehren uns dagegen, dass in unserer Stadt kriegerische Konflikte aus den Herkunftsländern von in Garbsen lebenden Menschen mit Gewalt ausgetragen werden. Dies gilt für alle politischen Seiten und alle ethnischen und religiösen Gruppierungen.

Wir fordern mit allem Nachdruck die an dem bitteren Geschehen Beteiligten auf:  Tragt eure Auseinandersetzungen nicht in Garbsen, nicht in Niedersachsen, nicht in Deutschland aus. Wir wollen nicht, dass hier ein Stellvertreterkrieg geführt wird. Wir wollen weiterhin friedlich miteinander leben und die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ohne Gewalt und Hass gestalten. Wir wollen zusammen stehen und uns nicht durch Angriffe auf Geschäfte oder Personen auseinander dividieren lassen. Wir treten nachdrücklich für Frieden und das Einhalten der Menschenrechte ein.

Deutschland ist ein Land der Gastfreundschaft, Toleranz und einer demokratischen Streitkultur. Deshalb sind für uns Gewalt und Hass keine Mittel der Politik und müssen geächtet werden. Wer dies nicht akzeptiert, hat in unserer demokratischen Gesellschaft keinen Platz.

 
    Innen- und Rechtspolitik
 

 


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